Sebastian Glatter
Sebastian GlatterUnternehmensberatung
Erlernter Beruf: Garten- und Landschaftsbauer (Meister)
Grundlegende Beratung für Gründer aus dem Handwerk
Sebastian Glatter, Dr.-Heinrich-Jasper-Straße 44, 38304 Wolfenbüttel,

Mobil: 0151/12301383
s.glatter(at)existenzundzukunft.de

Sebastian Glatter ist Existenzgründer durch und durch. „Ich wusste schon seit vielen Jahren, dass ich mich selbstständig machen wollte‟, berichtet der 29-jährige Wolfenbütteler. Jetzt hat der Garten- und Landschaftsbauer diesen Plan umgesetzt. Dafür hat er sich mit Mathias Roßberg zusammen getan. Anfang April haben beide eine gemeinsame Neugründung des Betriebs Roßberg Garten-, Landschafts- und Umweltbau auf den Weg gebracht.

„Derzeit sind wir als offene Handelsgesellschaft (OHG) unterwegs. Wir wollen den Betrieb aber zügig in eine GmbH umwandeln‟, so Glatter, der seit fast vier Jahren Mitglied bei Existenz und Zukunft ist. Anfangs hatte er als Mitglied eifrig auf seine Gründung hingearbeitet. Inzwischen versteht er sich auch mehr und mehr als Berater für junge Menschen, die mit dem Gedanken spielen ein Unternehmen zu gründen.

„Insbesondere Handwerkern kann ich viel mit auf den Weg geben‟, sagt Glatter, der sich auch in verschiedenen Arbeitsgruppen bei E&Z engagiert. Als Jungunternehmer ist er inzwischen fast allen Hindernissen begegnet. KfW-Kredite, Business-Pläne, Unternehmensimmobilie, Dienstwagen – an alles muss gedacht werden. Für alles müssen Lösungen her. Als Gründer hat man eben wenig Freizeit. „Es dauert alles länger, als man zunächst vermutet‟, kann Glatter jetzt schon pauschal Gründungswilligen als Hinweis geben. Sein Business-Plan umfasse beispielsweise 46 Seiten.

Dann gilt es, für den eigenen Betrieb ein Alleinstellungsmerkmal herauszuarbeiten. Für Glatter ist es eine gewerbliche Flugdrohne. Mit der kann er Bäume kontrollieren oder Landschaften ungewöhnlich fotografieren. „Gartenbauer haben oftmals das selbe Angebot. Wenn man dann eine Kleinigkeit oben drauf setzen kann, hat man schon einen Vorteil‟, erzählt Glatter. Er bietet seinen Kunden daher immer ein schönes Foto aus der Vogelperspektive an. Außerdem kann er das ferngesteuerte Fluggerät nutzen, um Schäden in Baumkronen festzustellen – eine seiner Hauptaufgaben als Baumkontrolleur.

Der Gartenbaumeister und Betriebswirt hat aber mindestens noch eine weitere Nische inpetto: barrierefreie Gärten. „Die Menschen wollen schließlich auch im hohen Alter noch ihre Geräten nutzen‟, sagt Glatter. Er höre sich daher immer genau an, was der Kunde eigentlich will. „Will er etwa mit 80 Jahren noch seine eigenen Kartoffeln ziehen, bietet es sich an, diese im Hochbeet anzulegen‟, verrät er eine seiner Methoden.

Am Verein Existenz und Zukunft schätzt er insbesondere das gute Netzwerk, das ihn auch nach der Gründung begleitet und erhalten bleibt. „So habe ich hier meinen Unternehmensberater kennengelernt, der mit mir unter anderem den Businessplan durchgesprochen hat‟, nennt Glatter als Beispiel. Besonders für Jungunternehmer sei das eine gute Unterstützung.